DIE CHRONIK DER ABTEILUNG

Der Grundstein der Schwimmabteilung als neuer Sportzweig im TSV, wurde bereits 1975 von einigen Idealisten gelegt, die Anfänge gehen sogar bis 1974 zurück. Die Damen und Herren der 1.Stunde waren die Eckpfeiler, die sicherlich mehr als die namentliche Erwähnung verdient haben: Ehepaar Feldkamp, Ehepaar Weller, Ehepaar Hartmann, Herbert Lulay, Kurt Wecker, Siegried Ansorge und Günter Schwarz.

Es kamen immer wieder Neue hinzu, die ebenso tatkräftig mitwirkten. Stellvertretend hier nur einige Namen hierzu (verzeihen Sie bitte diese unvollständige Auflistung): Ehepaar Hauser, Norbert Julmi, Norbert Nowara, Ehepaar Selker, Knut Voeth, Gert Schwarzin und Anke Beuttel.

Der Internetauftritt der Abteilung gibt Anlass, allen Mitgliedern, Übungsleitern und Vorstandsmitgliedern für den selbstlosen Einsatz, für sportliche Leistungen und Vorbild, für Kameradschaft und Treue, herzlich Dank zu sagen. Zahllose Freizeitstunden zu opfern sowie die ehrenamtliche, unentgeltliche Bereitschaft ist in der heutigen materialistischen Gesellschaft bemerkenswert und verdient daher hohes Lob.

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Unser Dank gilt auch der Gemeinde, Herrn Bürgermeister Spiegel, für die Bereitstellung der Schwimmsportstätten sowie die Unterstützung unserer Bemühungen durch unseren Schwimmmeister Herr Gebauer.

Am 03.Mai 1976 wurde das Hallenbad Schwieberdingen eröffnet. Bis dahin "übten" unsere SchwimmerInnen bei unserem Nachbarn in Vaihingen/Enz. Das große Interesse vieler Kindern verhinderte zunächst einen geregelten Trainingsbetrieb. Infolge der Masse starteten die ersten Wettkämpfe in 8 Querbahnen, 12,5 m Länge. Der sportliche Weg begann mit gezieltem, systematischem Aufbau im eingespielten Team, unter der sportlichen Leitung von Herrn Gerhard Weller. Aus dem Lehrschwimmbecken wurden Basis-, Aufbau- und Leistungsgruppen gebildet, die Anfangserfolge erzielten. Durch beiderseitige Anstrengungen, den Willen und der großen Leistungsbereitschaft wurde bald eine gewisse Wettkampfreife erreicht. Auch Talente können ohne diese Komponenten auf Dauer nicht bestehen. Schwimmen zählt zu den trainingsintensivsten Ausdauersportarten und erfordert daher besonders ausgeprägte Motivation, um das relativ monotone, jedoch umfangreiche Training beherzt anzugehen. Dazu gehören nicht nur SchwimmerInnen, sondern auch viele gut ausgebildete Trainer und Übungsleiter.

Die Nachwuchs- bzw. Breitensportarbeit ging Hand in Hand mit dem Leistungssport, so dass die Kombination von Spaß und Freizeitbeschäftigung ihren Ausdruck in nachstehend aufgeführten Aktivitäten fanden: Trainingslager, Frankreich-Wettkampf u. diverse andere Wettkämpfe, Kinderausflüge (hier darf man den von der Schwimmabteilung für den TSV und GSV durchgeführten Ausflug von 235 Kindern nach München zum Disney-Club mit Fernsehaufzeichnung nicht vergessen), Mai- und Radwanderungen, Jugenddiscos sowie sonstige Festivitäten und Weihnachtsfeiern.

An dieser Stelle herzlichen Dank den Eltern unserer Kinder für die vielen Unterstützungen, Hilfen und Kuchenspenden usw.

Dass unser Training eine solide Grundlage besaß, zeigte sich bald auf Wettkämpfen. So begann etwa 1980 mit dem Jahrgangsmeisterschaften auf Bezirksebene, der Einstieg als Qualifikation zu den Meisterschaften mit recht beachtlichen Erfolgen. Schließlich starteten unsere Schwimmer erstmals 1982 sowohl auf den Bezirks- als auch auf den Württembergischen Landesmeisterschaften. Mit großen Erfolg – sie erzielten 4 Medaillen, sowie einen Württ. Vize-Meistertitel, kehrten sie heim. Unsere inzwischen erwachsenen SchwimmerInnen nahmen ab etwa 1988 dann an den deutschen Mastersmeisterschaften mit sehr großem Erfolg (mehrere Deutsche Meister) teil. Ohne Ausnahme bildeten diese Meisterschaften jedes Jahr den Saisonhöhepunkt. Die Leistungszunahme führte zu größeren Teilnehmerfeldern und als Lohn auch mehr Medaillen. Hier dürfen wir nicht unsere alljährliche Vereinsmeisterschaften und das vom 1984 bis 1987 stattfindende Internationale Schwieberdinger Schwimmfest vergessen, wobei unsere SchwimmerInnen stets hochmotiviert an den Start gingen.

1986 war die Schwimmabteilung 10 Jahr alt und hatte etwa 400 Mitglieder. Mit Gert Schwarzin als Abteilungsleiter und Knut Voeth als Sektionsleiter Hemmingen waren Alfred Selker, Antje Wiese und Klaus Rücker für den organischen Teil der Abteilung zuständig. Unter ihrer Leitung wurde der sportliche Erfolg der Abteilung ständig ausgebaut.

Ab 1992 übernahmen Hans-Jürgen Wulf (Abteilungsleiter), Wolfgang Buck (Stellvertreter und Kassier), Knut Voeth (Sektionsleiter), Angelika Selker (Sportliche Leiterin), Anke Beuttel (Jugendleiterin), Edith Garling (Schriftführerin) und Michael Voeth (technischer Leiter) die Führung der Abteilung. Da der Gesundheitssport bei der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung gewann, begannen wir im Herbst 1993 mit der ersten Ausschreibung der Rückenschule. Der Zulauf war so groß, dass wir zwischenzeitig fünf Kurs pro Woche angeboten haben. Mittlerweile sind es zwei Kurse wöchentlich. Auch die Krankenkassen wurden auf uns aufmerksam und seit 1995 arbeiten wir in Kooperation mit zwei Krankenkassen (Barmer Ersatzkasse und DAK).

1996 legte Hans-Jürgen Wulf aus beruflichen Gründen den Abteilungsvorsitz nieder, daraufhin folgte eine Zeit ohne namentlichen Abeilungsleiter, bis 1997 Karin Hopfmüller den Vorsitz übernahm und zwei Jahre später übernahm Heidrun Lohmann, die bislang Referentin für Öffentlichkeit war, die Stelle der stellvertretenden Abteilungsleiterin, die diese Ämter bis heute begleiten. (siehe Abteilungsleitung).

Dieser Bericht kann nur einen unvollständigen Einblick in die umfangreiche Arbeit der Schwimmabteilung vermitteln, denn alle Wettkämpfe und anderen Aktivitäten anzuführen ist in diesem Rahmen nicht möglich. Auf jeden Fall kann man ohne Übertreibung sagen, dass wir auf unsere bisherige Arbeit sowie die Leistungen unserer SchwimmerInnen mit berechtigtem Stolz zurückblicken können.

Wir bitten unsere Schwimmeltern bzw. die es werden wollen, unsere Bemühungen zur Kontaktpflege, gemeinsame Planungen für den sozialen und sportlichen Bereich, zu unterstützen. Ihre Tipps und Ratschläge sind uns wichtig und wertvoll.